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Goetz, Leopold Karl
(erstellt am: 19.08.2008 - letzte Änderung: 18.01.2011 - aufgerufen: 858 Mal)
Goetz, Leopold Karl [=Vigilius], Pfr., ao. Prof. für phil. Propädeutik (bzw. ak. Theol.) und persönlicher o. Prof. für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Dr. theol. h.c. (1899, Bern), Dr. phil. (1903, Bonn), Dr. iur. h.c. (1913, Kiew), * 7. Oktober 1868 in Karlsruhe,

+ 2. April 1931 in Bonn, beerdigt am 7. April 1931 in Bonn, Alter Friedhof.

Vater: Karl (+1893), Kaiserlicher Polizeikommissar, Karlsruhe, Mutter Elisabeth, geb. Geggus.

Verheiratet mit Frieda Maria Stephanie, geb. Pütz (1879-1954), am 5. März 1921 in Bonn, F. starb als verwitwete Nassoy. Kinder: K: Keine.

Götz’ Eltern hatten sich in Karlsruhe der alt-katholischen Kirche angeschlossen, wo Leopold Karl 1887 die Reifeprüfung ablegte. 1887 bis 1891 studierte er katholische bzw. alt-katholische Theologie in Bonn und wurde 1891 zum Diakon geweiht. Das Sommersemester verbrachte er in Bern an der (Christ)Katholisch-Theologischen Fakultät, wo er am 21. Oktober 1891 zum Lic. theol. promovierte (Thema laut Urkunde: „Geschichte der Umbildung der alten zur modernen Ablasslehre bis auf Thomas von Aquin“). Nach der Priesterweihe am 29. November 1891 in Bonn wurde Goetz zum 1. Februar 1892 Pfarrverweser in Passau, ab 20. April Pfarrer. Am 18. November 1899 verlieh ihm die Berner Fakultät den Ehrendoktortitel. Bischof Weber ernannte Goetz zum 1. Oktober 1900 zum Professor für Theololgie am Bischöflichen Seminar in Bonn, am 29. September 1902 folgte seine Berufung zum außerordentlichen Professor an der Philosophischen Fakultät der Uni Bonn (Dienstbeginn 1. Oktober 1902); als Fach wurde offiziell genannt: „Philosophische Disziplin mit besonderer Rücksicht auf das Bedürfniss der altkathol. Studierenden“. Goetz wurde gleichzeitig Leiter des neu geschaffenen Seminars für Philosophische Propädeutik der Uni (ab 1937 Altkatholisches Seminar). Als Bedingung für seine Berufung war ihm die Promotion in Philosophie auferlegt worden.

Am 20. Mai 1903 wurde Goetz in Bonn zum Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema „Die Zusammensetzung der sogenannten Pochvala prep. Feodosiju Pečerskomu“ promoviert. Es folgte 1913 die Verleihung des Dr. iur. h.c. der Uni Kiew für sein Werk „Das Russische Recht“. Am 14. Januar 1914 übertrug ihm die Uni Bonn zusätzlich einen Lehrauftrag für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde; von da an bot Goetz neben theologischen Vorlesungen verschiedene Lehrangebote und Sprachkurse aus dem Bereich der Slawistik an. Vom 1. November 1914 bis März 1915 leistete er Heeresdienst beim stellvertretenden Generalstab in Berlin (Matrikenabteilung III b.), vom 17. Februar 1917 bis 25. Mai 1918 in Bukarest im besonderen Auftrag des preußischen Kultusministers. Am 26. Juli 1920 wurde Goetz zum persönlichen ordentlichen Professor ernannt (Fach: Philosophie, Pädagogik, Slavistik, spez. Osteuropäische Geschichte und Landeskunde). 1928/29 war Goetz Dekan der Philosophischen Fakultät.

Goetz fungierte von 1900 bis Ende Oktober 1913 als Herausgeber und Schriftleiter des Alt-katholischen Volksblatts und von Juli 1907 bis Ende Oktober 1913 des Deutschen Merkurs. Außerdem war er Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift für osteuropäische Geschichte. Sein Engagement im Bereich der Slawistik brachte ihm die Mitgliedschaft in der Kaiserlichen Gesellschaft für Geschichte und Altertümer Russlands (Moskau; ab 1913), in der Gesellschaft der Freunde Alter Schriften (Petersburg) und in der Historischen Sektion der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften (Kiew) ein, ebenso die Ehrenmitgliedschaft im Archäologischen Instituts Nikolaus II. (Moskau). Goetz war außerdem Mitglied der Nationalliberalen Partei und arbeitete im Evangelischen Bund mit.

Bereits als Pfarrer legte Goetz eine Reihe von Publikationen vor, in denen er sich kanonistischen und alt-katholischen Themen widmete, insbesondere der Auseinandersetzung mit dem Ultramontanismus, der auch zahlreiche Beiträge in Tageszeitungen galten. Daneben kündigte sich sein späterer Schwerpunkt, die Slawistik, mit einer Veröffentlichung über Kyrillus und Methodius an. Alle diese Publikationen zeichnen sich dadurch aus, dass er aus den literarischen Quellen schöpfte. Nach dem Wechsel nach Bonn veröffentlichte Goetz noch eine Reihe von Werken aus dem Bereich der alt-katholischen Theologie, insbesondere die Biographie seines Lehrers Reusch und eine Studie über den „Ultramontanismus als Weltanschauung“. Nach 1906 publizierte er keine Arbeiten mehr, die der alt-katholischen Theologie im engeren Sinne zuzurechnen sind, obwohl er ab 1900 als Prof. am Bischöflichen Seminar und ab 1902 als Extraordinarius an der Universität mit der Ausbildung der alt-katholischen Theologen betraut war. Wohl beteiligte er sich noch im Rahmen des Evangelischen Bundes an der Auseinandersetzung mit dem Rom-Katholizismus, u.a. durch drei kleinere Schriften unter dem Pseudonym „Vigilius“. Zunehmend trat die Slawistik als Interessensschwerpunkt in den Vordergrund. Bereits 1897 war Goetz erstmals im Zeichen der Unionsbestrebungen mit den orthodoxen Kirchen nach Russland gereist. 1901 hatte er sich in einem Zeitungsbeitrag für die Stärkung der Slawistik an den deutschen Universitäten eingesetzt. Ab 1903 besuchte er mehrmals Russland und die Länder des Balkans. Gleichzeitig erwarb bzw. vertiefte er als Autodidakt seine Kenntnisse der russischen, altbulgarischen, bulgarischen, ruthenischen und serbokroatischen Sprache. Er regte die Gründung einer Zeitschrift für osteuropäische Geschichte an, die ab 1911 unter seiner Mitherausgeberschaft erschien.

Goetz’ Interesse galt zunächst der russischen Kirchengeschichte und dem russischen Kirchenrecht, ehe er sich dem profanen russischen Recht zuwandte. Für sein vierbändiges „Russisches Recht“, das ein lebhaftes, teils kritisches Echo fand, wurde er von der Juristischen Fakultät in Kiew zum Ehrendoktor ernannt. Im Zusammenhang mit diesem Werk steht auch die Erteilung des Lehrauftrags für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde 1914. In der Zeit des Ersten Weltkrieges befasste sich Goetz mit den deutsch-russischen Handelsbeziehungen, ehe er sich in den zwanziger Jahren mit der serbokroatischen Folkloristik auseinandersetzte. Wie groß das Ansehen war, das sich Goetz innerhalb der Slawistik erworben hatte, wird daran deutlich, dass es ihm 1925 vergönnt war, beim Leningrader Festbankett aus Anlass des 200. Gründungstages der Russischen Akademie der Wissenschaften als Vertreter der deutschen Universitäten zu sprechen (für die naturwissenschaftlichen Fächer sprach Max Planck).

Innerhalb der alt-katholischen Kirche führte Goetz zunehmend eine isolierte Existenz, was sicherlich eine Ursache in seinem, wie die Nachrufe bestätigen, eigenwilligem Charakter hatte. Es gibt Hinweise auf ein Zerwürfnis mit Bischof Theodor Weber, ebenso mit seinem Assistenten Rudolf Keussen. Im Vorfeld der Koadjutorwahl 1912 bezog Goetz Stellung gegen die Gruppierung um Erwin Kreuzer und löste damit einen offenen Schlagabtausch aus. Im Jahr darauf legte er die Redaktion des Alt-katholischen Volksblattes und des Deutschen Merkurs nieder. Danach spielt er im Leben der ak. Kirche keine erkennbare Rolle mehr, obgleich er weiterhin als Professor für Philosophische Propädeutik an der Ausbildung der alt-katholischen. Geistlichen beteiligt war.

Goetz’ Zerwürfnis mit der Kirche und seine theologische Unproduktivität ab 1906 führten dazu, dass es der alt-katholischen Theologie in Deutschland nicht gelang, auch nur annähernd an die theologische Arbeit der Gründergeneration anzuschließen. Die Professoren des Bischöflichen Seminars konnten diese Lücke nicht schließen. Noch zu Lebzeiten von Goetz wurde von staatlicher Seite entschieden, im Rahmen von Sparmaßnahmen sein Extraordinariat nach seinem Ausscheiden nicht zu erneuern.


Werke: Über den Ablass, insbesondere im 11., 12. und 13. Jahrhundert, Licentiatsarb., Bern 1891, Manuskr. (teilweise zit. als: Geschichte der Ablaßlehre bis auf Thomas von Aquin) (veröff. in: RITh 2 (1894) 300-319, 431-449; s.u.) / Grundfragen zur römisch-kirchlichen Sozialreform, Bonn 1892 (18 S.) / Studien zur Geschichte des Busssakraments, in: RITh 2 (1894) 300-319, 431-449 / Zwei kanonistische Abhandlungen: I. Das Alter der Kirchweihformeln X-XXXI des Liber Diurnus, II. Die Echtheit der fälschlich als Ep. Widonis ad Heribertum archiepiscopum Mediolanensem bezeichneten Dekretale Paschalis I. Fraternae mortis C. 1. q. III. c. 7: Si quis autem obiecerit, in: Deutsche Zeitschrift für Kirchenrecht 5 (1895) 1-29, 30-59 / Studien zur Geschichte des Busssakraments: I. Unechte Ablaßbullen in den Acta Pontif. Rom. Inedita, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 15 (1895) 321-344 / Die Busslehre Cyprians. Eine Studie zur Geschichte des Busssakraments, Königsberg 1895 (XII, 100 S.) / Die geschichtliche Stellung und Aufgabe des deutschen Altkatholizismus, Leipzig 1895, 2. Aufl. ebd. 1896) (78 bzw. 88 S.) (im Anhang der 2. Aufl.: Rede des Pfarrers Lic. Goetz gehalten in der Gedächtnisfeier der Altkathol. Gemeinde in Passau für den +hochw. Herrn Bischof Dr. J.H. Reinkens) / Studien zur Geschichte des Bußsakraments: II. Die päpstlichen Reservatsfälle in der Bußdisziplin Romipetae, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 16 (1896) 541-589 / Geschichte der Slavenapostel Konstantinus (Kyrillus) und Methodius. Quellenmäßig untersucht und dargestellt, Gotha 1897 (VIII, 272 S.) / Lazaristen und Jesuiten. Ein Beitrag zur Charakteristik der Lazaristen (Missionspriester) und ihrer Verwandtschaft mit den Jesuiten, Gotha 1898 (IV, 45 S.) / Die Slaven und der Altkatholizismus, in: RITh 6 (1898) 34-45 / Deutschland und der Ultramontanismus, in: Preußische Jahrbücher (1898) Bd. 91, 118-127 / Die Jugend Leo XIII., in: Preußische Jahrbücher (1898) Bd. 91, 443-475 / [Prof. Dr. X,] Leo XIII. über die Einheit der Kirche, in: RITh 4 (1896) 715-722 / Leo XIII.. Seine Weltanschauung und seine Wirksamkeit quellenmäßig dargestellt, Gotha 1899 (XII, 384 S.) / Redemptoristen und Protestanten, Gießen 1899 ( 52 S.) / Die Union zwischen der altkatholischen und der russischen orthodoxen Kirche, in: RITh 8 (1900) 36-53 / Die bischöflich-mexikanische Kirche, in: RITh 8 (1900) 528-545 / Franz Heinrich Reusch 1825-1900. Eine Darstellung seiner Lebensarbeit, Gotha 1901 (VIII, 128 S.) / Jesuiten und Jesuitinnen (La Société du Sacré Coeur.), Gotha 1901 (IV, 38 S.) / Ignatius von Loyola und der Protestantismus, München 1901 (40 S.) / Ein Stiefkind der deutschen Wissenschaft, in: Kölnische Zeitung, Morgenausgabe, Nr. 883, 11.11.1901 / Der Katholizismus und das XX. Jahrhundert, in: Preußische Jahrbücher (1902) Bd. 108, 41-87 / [Art.] Langen, Joseph, in: Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche, Bd. 11 (1902), 268-271 / Die Zusammensetzung der sogenannten Pochvala prep. Feodosiju Pečerskomu, in: Archiv für slavische Philologie 26 (1904) Heft 2 (Diss. Phil. v. 20. Mai 1903) / Das Kiever Höhlenkloster als Kulturzentrum des vormongolischen Russlands, Passau 1904 (XXXIV, 242 S.) / Der Ultramontanismus als Weltanschauung auf Grund des Syllabus quellenmäßig dargestellt, Bonn 1905 (VIII, 372 S.) / Kirchenrechtliche und kulturgeschichtliche Denkmäler Altrusslands nebst Geschichte des russischen Kirchenrechts, Stuttgart 1905 (Nachdruck Amsterdam 1963) (X, 404 S.) / Die Echtheit der Mönchsreden des Kyrill von Turov, in: Archiv für slavische Philologie 27 (1905) 181-195 / Klerikalismus und Laizismus. Das Laienelement im Ultramontanismus, Frankfurt a.M. 1906 (111 S.) / Das Centrum eine konfessionelle Partei. Ein Beitrag zu seiner Geschichte, Bonn 1906 (220 S.) / Ein Wort zum konfessionellen Frieden. Materialien, Bonn 1906 (65 S.) / Staat und Kirche in Altrussland. Kiever Periode 988-1240, Berlin 1908 (VIII, 214 S.) / Slavische Geschichte und Landeskunde, in: Münchener Neueste Nachrichten, 72, 23.9.1908, Beilage, 675-677 / Vigilius, Syllabus und Modernisten-Enzyklika Pius ´X, Leipzig 1908 (Flugschriften des Evangelischen Bundes, 255) (32 S.) / „Slavische Philologie„ oder „Slavische Geschichte und Landeskunde”, in: Münchener Neueste Nachrichten, 66, 20.3.1909, Beilage, 545-549 / Russkaja pravda („Das Russische Recht“). Aus dem Altrussischen übersetzt, mit Anmerkungen, in: Programm zur Feier des Gedächtnisses des Stifters der Universität Königs Friedrich Wilhelm III., zugleich mit dem Bericht über die akademische Preisverteilung am 3. August 1909, Bonn [1909], 1-36 / Das Russische Recht (Russkaja Pravda), Bd. 1: Die älteste Redaktion des Russischen Rechtes, Stuttgart 1910 (Sonderabdruck aus: Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft, 24) (VIII, 312 S.) / Das Russische Recht (Russkaja Pravda), Bd. 2: Die zweite Redaktion des Russischen Rechtes, Stuttgart 1911 (VIII, 282 S.) / Der Titel „Großfürst” in den ältesten russischen Chroniken, in: Zeitschrift für osteuropäische Geschichte 1 (1911) 23-66, 177-213 / Vigilius, Die neuesten päpstlichen Dekrete, Halle 1911 (Flugschriften des Evangelischen Bundes, 301) (32 S.) / Das Russische Recht (Russkaja Pravda), Bd. 3: Die dritte Redaktion des Russischen Rechtes, Stuttgart 1912 (XII, 488 S.) / Vigilius, Ludwig Windthorst. Geb. 17. Jan. 1812, gest. 14. März 1891, Halle 1912 (Flugschriften des Evangelischen Bundes, 327) (23 S.) / Das Russische Recht (Russkaja Pravda), Bd. 4: Die dritte Redaktion des Russischen Rechtes als literarisches Denkmal und als Rechtsurkunde, Stuttgart 1913 (VI, 239 S.) / Die Frage nach dem Umfang der kirchlichen Gerichtsbarkeit im vormongolischen Rußland, in: Zeitschrift für osteuropäische Geschichte 3 (1913) 327-341 / Deutsch-Russische Handelsverträge des Mittelalters, Hamburg 1916 (XV, 394 S.) / Die Deutsch-Russischen Handelsverträge 1189-1904. Ein geschichtlicher Überblick, Berlin 1917 (24 S.) / Das osteuropäische Studium an unseren Hochschulen, in: Vossische Zeitung, Abendausgabe, 176, 6.4.1920 / Das religiöse Element in der serbokroatischen Volksdichtung, in: IKZ 11 (1921) 171-185 / Deutsch-Russische Handelsgeschichte des Mittelalters, Lübeck 1922 (XVI, 572 S.) / Verwünschung und Fluch im serbokroatischen Volkslied, in: Die Westmark. Rheinische Monatsschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur 2 (1922) 379-395, 436-457, 543-555 / Jugoslavien als Reiseland, Bonn 1925 (24 S.) / Inland und Ausland im Volkslied der Serben und Kroaten, in: Juvilejnyj Zbirnyk na pošanu akad. M.S. Hruševskoho, Bd. 2, Kiev 1928, 99-113 / Koseworte, Scherz- und Schimpfworte für die Liebenden im Volkslied der Kroaten und Serben, in: Zeitschrift für Volkskunde 3 (1931) 213-241 / Volkslied und Volksleben der Kroaten und Serben, Bd. 1: Die Liebe, Heidelberg 1936 (posthum) / Volkslied und Volksleben der Kroaten und Serben, Bd. 2: Die Liebenden – Personen und Schauplatz des Liedes, Heidelberg 1937 (posthum).

Zahlreiche Artikel in der Beilage zur Allgemeinen Zeitung (ab 1897), in der Kölnischen Zeitung sowie im DtMund im AKVB (in den beiden letztgenannten Zeitschriften sind die Beiträge oftmals namentlich nicht gekennzeichnet).

Literatur: W[ilhelm] Zeil: [Art.] Goetz, Leopold Karl, in: Ernst Eichler, Edgar Hoffmann, Peter Kunze, Horst Schmidt, Gerhart Schröter, Wilhelm Zeil (Hg.): Slawistik in Deutschland von den Anfängen bis 1945. Ein biographisches Lexikon, Bautzen 1993, 136-138 / Wolfgang Heller: [Art.] Goetz, Leopold Karl, in: BBKL, Bd. 17 (2000), 475-477.

Nachruf in: AKVB 62 (1931) 119 / Richard Salomon: Leopold Karl Goetz, * 7. Oktober 1868 in Karlsruhe, + 2. April 1931 in Bonn. Ein Nachruf, in: Zeitschrift für osteuropäische Geschichte 5 (NF 1) (1931) 477-483 / Wilh[elm] Levison: Leopold Karl Goetz, in: Chronik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn für das akademische Jahr 1930/31, Bonn 1932, 15-20 / Heinrich Felix Schmidt in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte 52, Kanonistische Abteilung 21, (1932) 526-528 / Horst Jablonowski: Leopold Karl Goetz 1868-1931, in: Bonner Gelehrte. Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in Bonn, Geschichtswissenschaften (150 Jahre Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818-1968), Bonn 1968, 293-298 / Helmut Keipert: Zur Entwicklung slawistischer Studien an der Universität Bonn, in: H. B. Harder, R. Lauer, H. Rösel, H. Schaller, K.-D. Seemann (Hg.): Materialien zur Geschichte der Slavistik in Deutschland, Teil 1, Wiesbaden-Berlin 1982, 59-62 / Wilhelm Zeil: Geschichte und Kultur slawischer Völker im wissenschaftlichen Wirken von Leopold Karl Goetz (1868-1931), in: Jahrbuch für Geschichte der sozialistischen Länder Europas 28 (1984) 235-252 / Alexander Fischer: Bonn - Seminar für Osteuropäische Geschichte, in: Erwin Oberländer (Hg.): Geschichte Osteuropas. Zur Entwicklung einer historischen Disziplin in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1945-1900, Stuttgart 1992, 54-69 / Gerd Voigt: Rußland in der deutschen Geschichtsschreibung: 1843-1945, Berlin 1994, 127-145 / Wilhelm Zeil: Slawistik in Deutschland. Forschungen und Informationen über die Sprachen, Literaturen und Volkskulturen slawischer Völker bis 1945, Köln-Weimar-Wien 1994 / Armin Müller-Dreier: Konfession in Politik, Gesellschaft und Kultur des Kaiserreichs. Der Evangelische Bund 1886-1914, Gütersloh 1998, 191, 244 / Matthias Ring: Eine neue Periode. Ein Beitrag zur Geschichte des Alt-Katholischen Seminars der Universität Bonn, in: Günter Eßer, Matthias Ring (Hg.): Zwischen Freiheit und Gebundenheit. Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Alt-Katholischen Seminars der Universität Bonn (1902-2002), Bonn 2002, 112-177, bes. 115-144 (mit Portraits).


Bitte wie folgt zitieren: Matthias Ring: Art. Goetz, Leopold Karl, in: Onlinelexikon Alt-Katholizismus, www.olak.de (Version 17. August 2008)


Autor: Matthias Ring
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